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Minimalistisch wohnen: Ideen für den reduzierten Einrichtungsstil

von Franziska Klasen 08 April 2021

Minimalistisch Wohnen

Klarheit, Leichtigkeit und der Fokus auf das Wesentliche – diese Eigenschaften machen Minimalismus für uns so wertvoll. Es sind Qualitäten, die uns tagtäglich begleiten und uns auf ganz unterschiedliche Art und Weise zu einem bewussten Lebensstil inspirieren. Ein wichtiger Teil ist dabei unsere Einrichtung: Minimalistisch wohnen ist nicht nur ein ästhetisches Konzept, sondern eine Möglichkeit, um zu Hause wirklich zur Ruhe zu kommen.

Gefällt dir der minimalistische Einrichtungsstil genauso gut wie uns? Dann lass ihn in deine vier Wände einziehen! In diesem Beitrag zeigen wir dir, wie minimalistisches Wohnen gelingt und stellen dir vier moderne Wohnstile für deine minimalistische Einrichtung vor.

 

Inhaltsverzeichnis

Die Grundlagen der minimalistischen Einrichtung

5 Tipps für deinen minimalistischen Wohnstil

- Tipp 1: Hab Mut zur Fläche
- Tipp 2: Sorge für Ordnung
- Tipp 3: Nutze Strukturen statt Farben
- Tipp 4: Entdecke neue Möglichkeiten
- Tipp 5: Lass Leben einziehen

Die schönsten Einrichtungsstile für minimalistisches Wohnen

- Wabi Sabi
- Lagom
- Japandi
- New Eco Interior

 

 

Die Grundlagen der minimalistischen Einrichtung

Minimalismus ist in Kunst und Architektur ein Konzept, das sich durch klare Formen und reduzierte Gestaltungsmittel auszeichnet. Es geht um Zweckmäßigkeit und den damit verbundenen Verzicht auf alles Überflüssige. Eine Idee, die sich in ihrem Kern auch auf unseren Alltag übertragen lässt. Hast du dich schon einmal mit dem minimalistischen Lebensstil beschäftigt? In unserem Beitrag „Minimalistisch leben“ erfährst du mehr darüber, wie Minimalismus als Mindset dabei hilft, aus weniger mehr zu machen.

Auch beim minimalistischen Wohnen geht es um die Kunst des Weglassens. Funktionales Design, welches das Nützliche mit dem Schönen verbindet, ist typisch für diesen Einrichtungsstil. Klingt karg und unpersönlich? Im Gegenteil: Durch die Klarheit und Struktur lenkst du den Blick umso mehr auf die Details, die dein Zuhause besonders machen. Setze dabei auf schnörkellöse Formen, dezente Muster, helle und neutrale Farben sowie nur wenige, dafür umso bewusster gewählte Wohnaccessoires. 

Leinen Lampe im gemütlichen Wohnzimmer

 

 

5 Tipps für deinen minimalistischen Wohnstil

Möchtest du minimalistisch wohnen und fragst dich, wie du den Stil am besten umsetzt? Wir verraten dir unsere liebsten Tipps für mehr Leichtigkeit in jedem Raum.

 

 

Tipp 1: Hab Mut zur Fläche

Geht es dir auch so, dass dich vollgestellte Räume einengen? In uns lösen Zimmer voller Möbel und Gegenstände oft dieses Gefühl aus. Sie nehmen uns den Raum zum Atmen, lenken uns ab und bewirken, dass wir uns in ihnen schlechter konzentrieren können. Darum beginnt eine minimalistische Wohnungseinrichtung für uns damit, loszulassen: Überlege dir, welche Dinge du wirklich brauchst und beschränke dich auf diese. So entstehen freie Flächen – und damit viel Platz für Entspannung.

Löse dich von der Idee, dass jede Fläche genutzt werden muss und inszeniere zum Beispiel leere Wände bewusst als Teil deiner Einrichtung. In Weiß oder einer dezenten und hellen Farbe gehalten werden sie zur Leinwand für deine Gedanken. Auch bei deinen Böden lohnt sich Mut zur Lücke: Besonders kleine Räume wirken direkt viel offener, wenn weite Teile des Fußbodens freigelassen werden. Bei größeren Räumen oder eher kühlen Böden kannst du mit einem schlichten Naturfaserteppich für mehr Gemütlichkeit sorgen. Achte zudem darauf, die Oberflächen deiner Möbel nicht mit Gegenständen zu beladen. Dekoriere mit nur wenigen Accessoires und verstaue die Dinge des Alltags wie in unserem nächsten Tipp beschrieben.

Minimalistische Wohnzimmer Einrichtung

 

 

Tipp 2: Sorge für Ordnung

Minimalistisch wohnen heißt nicht, dass du dich sofort von allen Dingen trennen musst. Versuche aber, dich immer wieder zu fragen, ob du einen Gegenstand auch wirklich brauchst. Alles, was dir wichtig oder nützlich ist, sollte dann einen festen Platz in deiner Wohnung bekommen. Kleinigkeiten verstaust du am besten in kleinen Schälchen oder Körben, um optisch für mehr Ruhe zu sorgen. So schaffst du klare Strukturen und ein einheitliches und harmonisches Gesamtbild.

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Ordnung nicht nur das Auge entlastet – sondern auch uns selbst. Wir neigen automatisch weniger dazu, Dinge anzuhäufen und behalten leichter den Überblick. So sparen wir Zeit beim Aufräumen, die wir bewusst für andere Dinge nutzen können.

Steingut Schüsseln und Schälchen

 

 

Tipp 3: Nutze Strukturen statt Farben

Nicht nur bei der Wahl deiner Wandfarbe, sondern auch bei Möbeln und Wohnaccessoires solltest du dich für eine minimalistische Einrichtung eher zurückhalten. Entscheide dich für ein übergeordnetes Farbspektrum und bleibe dabei. Wir nutzen am liebsten Erdtöne und natürliche Nuancen wie Beige oder auch sanftes Grün. Sie lassen sich gut untereinander kombinieren, ohne dass eine unruhige Wirkung entsteht. 

Dezente Muster und Strukturen verleihen deinem minimalistischen Wohnstil mehr Tiefe. Gerade, wenn du farblich auf Zurückhaltung setzt, entfalten diese ihre Wirkung: Ein gemustertes Kissen oder eine Decke wie unsere Kera etwa werden zum Hingucker auf einer schlichten Couch, ohne dass diese damit überladen wirkt. Auch die organischen Strukturen von Wohnaccessoires aus Seegras oder Wasserhyazinthe kommen in einer reduzierten Umgebung gut zur Geltung. Handgemachte Unikate laden uns ein, uns mit ihren Eigenheiten zu beschäftigen. So lenken wir unsere Aufmerksamkeit auf die kleinen Details, statt sie in einem bunten und überfrachteten Raum zu verlieren.

Großer Wäschekorb

 

 

Tipp 4: Entdecke neue Möglichkeiten 

Funktionalität ist für einen minimalistischen Einrichtungsstil besonders wichtig. Gleichzeitig gilt: je weniger Möbel und Wohnaccessoires, desto besser. Wähle diese darum so, dass du sie für verschiedene Dinge verwenden kannst. Auch bei bekannten Gegenständen kannst du versuchen, sie aus einer anderen Perspektive ganz neu zu entdecken. Lässt sich dein Kaminholzkorb im Sommer vielleicht als Zuhause für deine liebste Zimmerpflanze nutzen? Eignet sich ein Geschirrtuch wie unser Moja nicht auch gut, um Lebensmittel einzuwickeln? Kann ein Baumwolltuch wie Keni vielleicht heute als Überwurf auf deinem Sessel und an einem anderen Tag als Tischdecke dienen?

Multifunktionalität erlaubt es dir, die Gegenstände in deinem Zuhause deutlich zu reduzieren. Achte bei der Wahl der Dinge, die du bei dir einziehen lässt, dafür umso mehr auf Qualität. Denn gerade, wenn sie mehrere Funktionen erfüllen sollten, ist Strapazierfähigkeit und Langlebigkeit entscheidend. Auf diese Weise kannst du deine Wohnung minimalistisch und zugleich besonders nachhaltig einrichten. 

Spültuch aus Baumwolle

 

 

Tipp 5: Lass Leben einziehen

Gestalte deine Wohnung reduziert, aber dafür umso lebendiger. Indem du Naturmaterialien in deine Einrichtung integrierst, sorgst du für Wärme und Gemütlichkeit. Seegras ist hier für uns das beste Beispiel: Teppiche und Körbe aus der robusten Naturfaser sind zu Beginn hellgrün und nehmen durch Sonneneinstrahlung mit der Zeit einen hellen Beigeton an – perfekt für eine moderne Wohnungseinrichtung im minimalistischen Stil.

Möchtest du minimalistisch wohnen, musst du außerdem nicht auf Pflanzen verzichten. Setze auf eine bewusste Auswahl an Grünpflanzen und ziehe einfarbige Exemplare wie Monstera oder Geigenfeige bunten Blüten vor. Du kannst deine Zimmerpflanzen außerdem in einem geflochtenen Pflanzenkorb in Szene setzen. In Kombination mit einem Teppich oder Aufbewahrungskorb aus demselben Material ergibt sich so eine stimmige und natürliche Atmosphäre.

Brauchst du noch Tipps für deine Pflanzendekoration? In unserem Zimmerpflanzen Guide wirst du fündig.

Wäschekorb

 

 

Die schönsten Einrichtungsstile für minimalistisches Wohnen

Ein minimalistischer Wohnstil lässt sich auf ganz unterschiedliche Arten umsetzen. Dabei sollte es nie darum gehen, sich an bestimmte Einrichtungsregeln zu halten. Frage dich stattdessen immer, in welcher Umgebung du dich am wohlsten fühlst ­– und was Reduzierung auf das Wesentliche für dich bedeutet.

Wir lieben es zum Beispiel, Natürlichkeit und Einflüsse anderer Kulturen in unsere Einrichtung zu integrieren. Die modernen Wohnstile Wabi Sabi, Lagom, Japandi und New Eco Interior inspirieren uns hier besonders. Vielleicht halten sie ja auch Ideen für deine Wohnungseinrichtung bereit?

 

 

Wabi Sabi

Wabi Sabi ist ein japanischer Einrichtungsstil, der auf einer jahrhundertealten Philosophie beruht. In ihrem Zentrum steht die Wertschätzung des Unvollkommenen. Es geht darum, die Schönheit in einfachen Dingen, in deren Schlichtheit sowie in kleinen Makeln zu erkennen. Diese Sichtweise ist bereits im Zen-Buddhismus verankert und kommt im minimalistischen Wohnstil Wabi Sabi bis heute zum Ausdruck.

Typisch für den Wabi Sabi Look sind organische Formen und natürliche Materialien. Authentizität statt Perfektion – das ist der Grundgedanke. Um mit dem japanischen Einrichtungsstil Harmonie und Wohnlichkeit in dein Zuhause zu bringen, solltest du ganz auf die Kraft deiner Lieblingsstücke setzen. Wähle wenige Wohnaccessoires, die dafür umso mehr Bedeutung für dich haben. Besonders handgemachte Produkte eignen sich gut: Jede kleine Unebenheit erzählt die Geschichte des Menschen, der diesen Gegenstand gefertigt hat. 

Die Farbwelt von Wabi Sabi ist hell, sanft und warm. Neben Erdtönen unterstreichen auch dezentes Grau, helles Blau oder Rosé den zurückgenommenen Stil. Umso mehr liegt der Fokus hier auf den Texturen deiner Wohnaccessoires. Raue Oberflächen und lebendige Strukturen sind daher ideal.

Unser Tipp: Nicht zu viel nachdenken. Anstatt etwa deine Kissen gezielt auf der Couch zu drapieren, lege sie einfach locker hin und lasse sie im Alltag ganz von allein ihren Platz finden.

Produkte für den Wabi Sabi Stil:

Steingut Schüssel Kirana
Korb Tahu aus Seegras und Maisschalen
Tischset Ashewa

Einrichtung im Wabi Sabi Stil

 

 

Lagom 

Lagom ist schwedisch und bedeutet so viel wie „gerade richtig“. Und genau darum dreht sich der skandinavische Wohnstil: Um Balance, Sinn und darum, ein gutes Maß zwischen zu viel und zu wenig zu finden. Wie auch der japanische Einrichtungsstil Wabi Sabi ist Lagom ein Konzept, das viel mehr als nur die Einrichtung umfasst. Es geht um ein bewusstes und nachhaltiges Leben. Lagom ist im Grunde eine minimalistische Lebenseinstellung, die statt der Sehnsucht nach mehr darauf abzielt, das Glück in den Dingen zu finden, die wir wirklich brauchen.

Der Lagom Stil ist eine besonders gemütliche Form des minimalistischen Wohnens. Anders als bei Wabi Sabi werden hier weniger die Einzelstücke der Einrichtung in den Vordergrund gestellt – vielmehr geht es um die harmonische Wirkung des ganzen Raums. Für eine ruhige und gelassene Stimmung werden dezente Farben wie Off-White oder Grau mit weichen Stoffen kombiniert. Vermeide dabei starke Kontraste und achte auf einen einheitlichen Look.

Besitz reduzieren und gleichzeitig alles haben, was man braucht. Das ist auch bei Lagom der leitende Gedanke. Aus diesem Grund liegt das Augenmerk des skandinavischen Wohnstils auf Qualität und Nachhaltigkeit. Wähle Möbel und Wohnaccessoires, die du möglichst vielfältig einsetzen kannst und an denen du lange deine Freude haben wirst. 

Unser Tipp: Die skandinavische Gemütlichkeit kannst du mit warmem Licht noch unterstreichen. Setze auf unterschiedliche Lichtquellen, die den gesamten Raum sanft ausleuchten. Handgemachte Kerzen ergänzen die wohnliche Stimmung auf natürliche Weise.

Unsere Lieblinge für den Lagom Wohnstil:

Leinen Hängeleuchte Kanva
Seegras Korb Zula
Kleiner Baumwollteppich Kelali

Einrichtung im Lagom Stil

 

 

Japandi

Japandi ist für uns das beste Beispiel, wie vielfältig sich Einrichtungselemente verschiedener Kulturen kombinieren lassen. Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich bei diesem Wohntrend um einen Mix aus japanischem und skandinavischem Einrichtungsstil. Was die beiden ästhetischen Konzepte vereint? Der Grundsatz minimalistischen Wohnens: Weniger ist mehr.

Im Wohnstil Japandi treffen die Geradlinigkeit und Funktionalität skandinavischen Designs auf die für Wabi Sabi typische Unvollkommenheit. So ergibt sich ein spannender Twist, ohne jegliche Unruhe. Die beiden Einrichtungsstile bilden keinen Kontrast, sondern ergänzen sich gegenseitig – der Einsatz von Naturmaterialien schafft dabei eine harmonische Verbindung. 

Bei Japandi greifen die Merkmale der verschiedenen minimalistischen Wohnstile ineinander: Weiche Stoffe wie Baumwolle oder Bananenfaser bilden einen Gegenpol zu rauen Strukturen wie Steingut. Besondere Einzelstücke werden zu Hinguckern in einer dezenten und harmonischen Einrichtung. Dunkle Farbakzente in Schwarz oder Charcoal kommen vor hellen Grundfarben besonders schön zur Geltung. 

Unser Tipp: Japandi lebt von schlichten Formen und einer zeitlosen, eleganten Schlichtheit. Sei daher mit der Kombination verschiedener Muster eher vorsichtig.

Japanisch einrichten im skandinavischen Stil? Diese Produkte eignen sich:

Schwarze Bambuslampe Bambu
Handtuch Sewi aus Baumwolle
Regalkorb Warna aus Seegras

Einrichtung im Japandi Stil

 

 

New Eco Interior

New Eco Interior ist kein Einrichtungsstil im klassischen Sinn. Vielmehr geht es darum, minimalistisches Wohnen grundsätzlich mit nachhaltigen und natürlichen Materialien zu vereinen. Genau das ist auch unser Ansatz bei atisan: Mit unseren schlichten, funktionalen Wohnaccessoires möchten wir zeigen, wie sich modernes Interior Design fair gestalten lässt. 

Wie immer bei der minimalistischen Einrichtung solltest du auch bei New Eco Interior den Fokus auf das Wesentliche richten. Entscheide dich bewusst, für die Dinge, die du wirklich brauchst – und lege umso mehr Wert darauf, dass diese nachhaltig und unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellt sind. Für den Wohnstil eignen sich im Grunde sämtliche Naturmaterialien. Achte nur darauf, dass diese unbehandelt oder natürlich gefärbt sind.

Da sich die Wohnaccessoires im New Eco Interior durch ihr natürliches Farbspektrum mühelos ergänzen, kannst du ruhig mit verschiedenen Materialien und Strukturen arbeiten. Kombiniere zum Beispiel Körbe aus Seegras oder Wasserhyazinthe mit Textilien aus Baumwolle oder Jute. Auch verschiedene Muster kannst du innerhalb dieser organischen Materialfamilie gut mixen. 

Wir finden es besonders spannend, neue und ungewöhnliche Materialien in unsere Einrichtung zu integrieren. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Sofadecke aus Bananenfaser oder einem Kissen aus Fasern der nepalesischen Riesennessel?

Unser Tipp: Hier erfährst du mehr über unsere nachhaltigen Materialien und die Herstellung unserer Produkte.

Perfekt für deine Einrichtung mit New Eco Interior:

Teppich Hava aus Seegras und Palmblättern
Decke Kera aus Bananenfaser
Sofakissenbezug Allo aus Nesselfaser

Einrichtung im New Eco Interior Stil

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